EBS Law Congress Speaker
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Speaker

Der 5. EBS Law Congress 2018 stand unter der Überschrift „Europa im Wandel“ und beleuchtete rechtliche Spannungsfelder in Politik und Wirtschaft. Diplomaten, Regierungsvertreter und Behördenleiter haben ebenso zu den Teilnehmenden gesprochen wie Kanzleipartner und Vorstände von Banken. Wir freuen uns, Ihnen bald die Speaker für den 6. EBS Law Congress 2019 vorzustellen zu können!

Grußwort

Lucia Puttrich, MdL
Hessische Ministerin
für Bundes- und Europaangelegenheiten

Lucia Puttrich studierte nach ihrem Abitur am Gymnasium Nidda zunächst Rechtswissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg, bevor sie in Gießen ihr Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Gießen-Friedberg begann, das sie als Diplom-Betriebswirtin abschloss. Politisch war sie als Bürgermeisterin der Stadt Nidda und Präsidentin des Hessischen Städte- und Gemeindebundes bereits aktiv, bevor sie als Umweltministerin in das hessische Kabinett Bouffier I eintrat. Im derzeitigen Kabinett Bouffier II ist Lucia Puttrich Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten mit Sitz in der Hessischen Staatskanzlei. Sie verantwortet u.a. die Hessischen Landesvertretungen in Berlin und Brüssel.

Dr. iur. Oliver Franz
Bürgermeister
Landeshauptstadt Wiesbaden

Oliver Franz studierte Rechtswissenschaften an der Philipps-Universität Marburg, an der er auch promovierte. Nach seinem Referendariat wurde er Richter, bevor er 1999 in den Dienst der Landespolitik wechselte. Er wurde zunächst persönlicher Referent und später Pressesprecher des damaligen hessischen Justizministers Dr. Christean Wagner. Später war er als Rechtsexperte unter Roland Koch in der Hessischen Staatskanzlei tätig. Anschließend war er stellvertretender Leiter des Persönlichen Büros des Ministerpräsidenten. Seit 2013 ist Oliver Franz Sicherheits-, Ordnungs- und Rechtsdezernent in Wiesbaden. Im Sommer 2017 wurde er zudem zum Bürgermeister der Landeshauptstadt gewählt.

Rede
Prof. Dr. iur. Martin Selmayr
Generalsekretär der

Europäischen Kommission

Martin Selmayr studierte und promovierte in den Rechtswissenschaften als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes in Genf und Passau sowie am Londoner King’s College. Zu Beginn für die EZB tätig, wurde er später Leiter der EU-Repräsentanz der Bertelsmann AG und Vizepräsident für Regierungsbeziehungen des Medienkonzerns. 2004 trat er schließlich in den Dienst der Europäischen Kommission ein. Dort fungierte Martin Selmayr zunächst als Kommissionssprecher für Informationsgesellschaft/Medien sowie als Kabinettschef der damaligen Justizkommissarin Viviane Reding. Mit der Wahl von Jean-Claude Juncker wurde er Kabinettschef und engster Berater des Präsidenten. Seit dem Frühjahr 2018 ist Martin Selmayr der Generalsekretär der Europäischen Kommission und steuert als oberster EU-Beamter alle relevanten Entscheidungsverfahren innerhalb der Brüsseler Behörde.
Anne-Marie Descôtes 
Botschafterin der Französischen Republik

in der Bundesrepublik Deutschland

Anne-Marie Descôtes studierte an der École normale supérieure und der École nationale d’administration, bevor sie Kulturattachée in der Französischen Botschaft in Bonn wurde. Anschließend wurde sie in das Französische Außenministerium berufen und war dort vorrangig für EU-Angelegenheiten verantwortlich, später Beraterin des französischen EU-Ministers Pierre Moscovici. Dem schlossen sich Verwendungen in EU-Erweiterungsfragen bei der Französischen EU-Vertretung, in Fragen von Europa und ehemaliger UdSSR in Washington sowie als Direktorin der Agentur für das Auslandsschulwesen Frankreichs an. Von 2013 an war Anne-Marie Descôtes Leiterin der Generalabteilung Globalisierung, Kultur, Bildung und internationale Entwicklung im Französischen Außenministerium. Seit Sommer 2017 ist sie die Botschafterin der Französischen Republik in der Bundesrepublik Deutschland und leitet die Auslandsvertretung am Brandenburger Tor. Anne-Marie Descôtes ist Ritter im nationalen Verdienstorden und Ritter der Ehrenlegion der Französischen Republik.

Michael Roth, MdB
Staatsminister für Europa
im Auswärtigen Amt

Michael Roth absolvierte als Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung ein Studium in Politologie, Jura, Germanistik und Soziologie an der Goethe Universität in Frankfurt am Main, das er als Diplom-Politologe beendete. Nach wissenschaftlichen Tätigkeiten an der Frankfurter Universität erhielt er einen Lehrauftrag am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Seit 1998 gehört Michael Roth dem Deutschen Bundestag an. Nach verschiedenen Aufgaben in der SPD-Bundestagsfraktion, u.a. als Europapolitischer Sprecher, ist er seit 2013 Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, seit 2014 zudem Beauftragter der Bundesregierung für die deutsch-französische Zusammenarbeit. Als deutscher Europaminister ist er nicht nur Vertreter der Bundesrepublik im Rat für Allgemeine Angelegenheiten der EU, sondern auch Teil des Bundeskabinetts. Daneben unterstützt er als politischer Stellvertreter den Bundesaußenminister bei der Erfüllung seiner vielfältigen Aufgaben. Michael Roth ist Mitglied in den Aufsichtsräten und Gremien zahlreicher Stiftungen sowie im Rundfunkrat der Deutschen Welle.

Rüdiger Freiherr von Fritsch
Botschafter der Bundesrepublik Deutschland
in der Russischen Föderation

Rüdiger Freiherr von Fritsch studierte als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes in Erlangen und Bonn Geschichte und Germanistik. 1984 in den Auswärtigen Dienst eingetreten, war er zunächst in mehreren deutschen Auslandsvertretungen tätig, wechselte dann als Pressereferent in die Zentrale des Auswärtigen Amtes und arbeitete schließlich für die deutsche EU-Vertretung. 1999 wurde Rüdiger Freiherr von Fritsch Leiter des Planungsstabes im Bundespräsidialamt und später BND-Vizepräsident, bevor er schließlich als Abteilungsleiter in das Auswärtige Amt zurückkehrte. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Vertreter Berlins in Warschau ist Rüdiger Freiherr von Fritsch seit 2014 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Russischen Föderation.

François Biltgen
Richter am
Europäischen Gerichtshof

François Biltgen studierte Gemeinschaftsrecht an der Université de droit, d’économie et de sciences sociales Paris II und am Institut d’études politiques de Paris. Im Anschluss war er zunächst als Rechtsanwalt in Luxemburg tätig und Mitglied der Abgeordnetenkammer. Von 1999 bis 2013 bekleidete er zahlreiche Ministerämter im Großherzogtum, unter anderem für Justiz, für Arbeit, für Hochschulen und Forschung, für Kultur, für Glaubensgemeinschaften, für den Öffentlichen Dienst, für Kommunikation und für die Beziehungen zum Parlament. François Biltgen war Co-Vorsitzender der Ministerkonferenz für den Bologna-Prozess und der Ministerkonferenz der Europäischen Weltraumagentur. Seit Oktober 2013 ist er Richter am Europäischen Gerichtshof (EuGH), dem obersten Recht-sprechenden Organ der Europäischen Union.

Prof. Dr. iur. Florian Drinhausen, LL.M.
Chefjustiziar
Deutsche Bank AG

Florian Drinhausen studierte Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln, an der er auch promovierte. Zudem absolvierte er ein LL.M.-Studium am King’s College in London. Nach langjähriger Tätigkeit als Rechtsanwalt und später auch Partner in den Bereichen gesellschaftsrechtliche Beratung von Aktiengesellschaften, M&A-Transaktionen und Beratung von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern bei der internationalen Wirtschaftskanzlei Linklaters im Frankfurter Büro wechselte er als General Counsel EMEA, Co-General Counsel Germany und Chief Governance Officer zur Deutschen Bank AG. Seit dem Frühjahr 2018 ist er Chefjustiziar der Großbank. Florian Drinhausen ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen im Bereich des Gesellschaftsrechts und einer der führenden Experten zur Gesellschaftsform der SE (Societas Europaea).

Dr. iur. Marc Benzler
Partner (Banking)
Clifford Chance LLP

Marc Benzler absolvierte sein Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Passau und Tübingen, bevor er in Konstanz promovierte. Seit 1998 ist er Rechtsanwalt im Frankfurter Büro von Clifford Chance und seit 2004 Partner der internationalen Sozietät. Marc Benzler ist im Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht mit Schwerpunkt Aufsichtsrecht einschließlich Zulassungs- und Genehmigungsverfahren, Sanierungs- und Abwicklungsplanung sowie Regulierung von Derivaten und von Finanzmarktinfrastrukturanbietern tätig. Er berät zu M&A-Transaktionen im Finanzsektor, zur Gründung von Banken und Niederlassungen. In jüngster Zeit hat er zur Bankenunion und zur Aufsicht durch die EZB sowie zum Brexit beraten. Gemeinsam mit fünf weiteren Clifford Chance-Büros beriet er den Europäischen Stabilitätsmechanismus („ESM“) im Zusammenhang mit dessen Schuldenprogramm (insbesondere Maßnahmen für Griechenland und Spanien).

Christian Mihr
Geschäftsführer
Reporter ohne Grenzen e.V.

Christian Mihr studierte u.a. Journalistik und Politikwissenschaften in Eichstätt-Ingolstadt und an der Universidad de Santiago de Chile. Er war mehrere Jahre bei Print- und Onlinemedien sowie für eine deutsche Stiftung in der Russischen Föderation tätig, bevor er zu Reporter ohne Grenzen e.V. wechselte. Seit 2012 ist er Geschäftsführer der international tätigen Nichtregierungsorganisation und setzt sich weltweit für die Presse- und Meinungsfreiheit ein. Im Deutschen Bundestag war er bereits Sachverständiger in verschiedensten Ausschüssen, zudem engagiert sich Christian Mihr im Kuratorium des Deutschen Instituts für Menschenrechte und ist berufenes Mitglied im Fachausschuss Kommunikation und Information der Deutschen UNESCO-Kommission. Bis heute ist er als Dozent in der journalistischen Weiterbildung und als Lehrbeauftragter zu Fragen der Internet- und Medienregulierung an verschiedenen Hochschulen tätig.

Podiumsdiskussion

Dr. Wolfgang Fink
Vorstandsvorsitzender
Goldman Sachs AG

Wolfgang Fink studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wien und promovierte an der heutigen EBS Universität im Rheingau. 1993 in das M&A-Geschäft von Goldman Sachs eingetreten, wechselte er später in den Principal Investment-Bereich der Großbank. Nach Stationen als Co-Leiter für die Investmentgruppe im mittel- und osteuropäischen Raum sowie in Russland und als Leiter der Europäischen Industrie-Investmentsparte wurde er schließlich Partner der weltweiten Goldman Sachs-Gruppe. Wolfgang Fink ist heute alleiniger Vorstandsvorsitzender von Goldman Sachs in der Bundesrepublik und in Österreich und leitet zugleich das Investmentbanking im Deutschland-Geschäft der Bank. Zudem gehört er dem weltweiten Partnerkomitee der Goldman Sachs-Gruppe an.

Felix Hufeld
Präsident
BaFin

Felix Hufeld studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten in Mainz und Freiburg und erlangte einen Master in Public Administration an der Harvard University. Zunächst für die Boston Consulting Group (BCG) als Unternehmensberater tätig, übernahm er anschließend die Leitung der weltweiten Konzernentwicklung bei der Dresdner Bank. Nach daraufhin fast zehnjähriger Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender für Europa bei der Versicherungsgesellschaft Marsh und weiteren wirtschaftlichen Verwendungen wechselte Felix Hufeld schließlich als Exekutivdirektor zur Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nach Bonn. Seit 2015 ist er Präsident der Bundesbehörde und oberster Finanzaufseher Deutschlands.

Andreas Steck 
Senior Partner Deutschland 
Linklaters LLP  

Andreas Steck studierte Rechtswissenschaften an der Universität Freiburg, nachdem er zuvor bereits eine Ausbildung bei Sal. Oppenheim absolviert hatte. Als Rechtsanwalt war er für die Wirtschaftsprüfer von KPMG und die Sozietät Oppenhoff & Rädler tätig, ab 2001 dann für die Linklaters LLP. Seit 2004 ist Andreas Steck Partner der internationalen Magic Circle-Kanzlei und im Bankenaufsichtsrecht beheimatet. Er führte zudem die Finance-Division in Deutschland, bevor er 2016 von den nationalen Partnern zum neuen Senior Partner Deutschland gewählt wurde und ist bis heute Mitglied des German Executive Teams. Seither leitet Andreas Steck die Geschäfte von Linklaters in der Bundesrepublik und gehört dem weltweiten Exekutivkomitee der Sozietät an.