EBS Law Congress Speaker
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Speaker

Dr. Petra Arends-Paltzer studierte Jura in Bonn, Lausanne Würzburg & Berlin und hat als Anwältin, Syndicusanwätin, Bankerin und Projektmanagerin vornehmlich im Rechts-und Finanzumfeld gearbeitet. An der FU Berlin hat sie mit einer Arbeit zum Urheberrecht promoviert.

Sie hat zunächst als Syndicusanwätin und später als Bankerin u.a. bei Dresdner Bank, Citibank, UBS und J.P. Morgan gearbeitet und grosse internationale Projekte in den USA, UK, Asien und Europa geleitet.

Sie war Mitglied im Brand Management Team der UBS und verfügt über mehr als 15 Jahre Berufserfahrung im (digital) Marketing, Kommunikation und Social Media.

Seit einigen Jahren berät sie Anwälte bei der Implementierung neuer, digitaler Geschäftsmodelle zur Mandanten-Gewinnung und beim Aufbau digitaler Online Präsenzen. In Zusammenarbeit mit LegalTech Unternehmen bietet sie zudem Beratung bei der Umwandlung anwaltlicher Serviceleistungen in konfektionierte Produkte an (‚Smart Contracts‘ ‚Design Thinking‘; Einsatz von Blockchain Technologien).

Sie ist Gründerin der Firma www.lawyer-marketing.net sowie Mitgründerin der Swiss Legal Tech Conference, die vom 2.-4. Oktober 2017 in Zürich stattfinden wird. www.swisslegal.tech

Micha-Manuel Bues ist Geschäftsführer beim Legal-Tech-Unternehmen LEVERTON. Von 2013 bis 2016 war er Anwalt bei der Kanzlei Gleiss Lutz und dort spezialisiert auf die Bereiche Kartellrecht und Compliance. Er studierte Jura in Passau, Bonn und Oxford. Er ist Mitglied der Executive Faculty an der Bucerius Law School, wo er zu Legal Tech & Innovation forscht. Er ist zudem Associate Member des St. Anne’s Colleges an der University of Oxford.

Micha-Manuel Bues beschäftigt sich seit mehreren Jahren theoretisch und praktisch mit der Schnittstelle von Recht und Technologie. Er untersucht, welche Veränderungen sich auf dem Rechtsmarkt durch Legal Technology (Legal Tech) ergeben und welche Chancen, Herausforderungen und Risiken hieraus für Kanzleien, Rechtsabteilungen und Anwälte erwachsen. Er betreibt zu den Themen Legal Tech, Legal Innovation & Legal Startups den größten Blog (www.legal-tech-blog.de) im deutschsprachigen Raum und pflegt hierzu intensive Kontakte zur Startup Szene in Europa und den USA.

Dirk Bullmann coordinates FinTech work inside the ECB with a focus on market infrastructures. Since 2014, he is Adviser to the ECB Director General Market Infrastructure and Payments. He joined the ECB in 2000, and worked in the areas of payment system operations, collateral policy issues and TARGET2-Securities. He also was the Secretary of the Eurosystem/ESCB Payment and Settlement Systems Committee (PSSC).

Dr. Markus Burianski ist Partner bei White & Case, einer internationalen Großkanzlei, wo er die deutschlandweite Praxisgruppe Arbitration (Schiedsverfahren) leitet. Die maßgebliche Fachpublikation „Global Arbitration Review“ hat White & Case im Jahr 2017 zum zweiten Mal in Folge als das weltweit führende Team im Bereich International Arbitration ausgezeichnet.

Dr. Burianski vertritt als Parteivertreter deutsche und internationale Mandanten in Gerichts- und Schiedsgerichtsverfahren und ist darüber hinaus als Schiedsrichter oder Experte für deutsches Recht tätig. Er engagiert sich zudem in zahlreichen Fach-Vereinigungen wie der „European Federation for Investment Law and Arbitration“ (EFILA), der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit (DIS), der „International Chamber of Commerce (ICC) Commission on Arbitration“. Zudem publiziert er regelmäßig zu praxisrelevanten Fragestellungen rund um seinen Fachbereich.

Sein Studium der Rechtswissenschaften absolvierte Markus Burianski an der Universität zu Köln, an der er auch promovierte, erwarb einen „Master of Laws“ an der University of Hull im Vereinigten Königreich und war nach seinem zweiten Staatsexamen bei einer renommierten US-amerikanischen Kanzlei in Brüssel tätig, bevor er 2006 zu „White and Case“ nach Frankfurt wechselte.

Auf seine Expertise im Bereich Arbitration zurückgreifend, wird Dr. Markus Burianski in seinem Vortrag darauf eingehen, wie sich der Einsatz von „Legal-Technology“ auf diesen auswirkt und welche Chancen sich dadurch auftun

Rechtsanwalt Florian Daniel ist Gründer und Partner der auf den gewerblichen Rechtsschutz, das Urheber-, Medien- und IT-Recht spezialisierten Fachanwaltskanzlei multimediarechtler in Berlin.

Seit Mai 2017 verstärkt Rechtsanwalt Daniel zudem das Team der international aufgestellten Wirtschaftskanzlei DWF am Standort Berlin (www.dwf.law).

Die fachlichen Schwerpunkte erstrecken sich über das Urheber-, Marken- und Wettbewerbsrecht hinaus auf jegliche Sachverhalte mit Bezug zu Medien, insbesondere mit Bezug zur Informationstechnologie. Rechtsanwalt Daniel berät überdies verschiedene Mandanten, insbesondere Start-Ups, bei der Evaluierung und rechtlichen Absicherung technologiebasierter Geschäftskonzepte und kann dabei auf umfangreiches Fachwissen zurückgreifen, das er nicht zuletzt durch die Entwicklung und Durchführung eigener Legal-Tech-Projekte erworben hat. Rechtsanwalt Daniel engagiert sich zudem im neu gegründeten Blockchain Bundesverband e.V. (i. Gr.) – Verband zur Förderung der Blockchaintechnologie in Deutschland und leitet dort die Arbeitsgruppe „Allgemeines Recht“, mit dem Ziel, den Rechtsrahmen für Blockchain und ähnliche, auf Kryptografie basierende dezentrale Technologien innovationsfreundlich(er) zu gestalten und Rechtssicherheit zu schaffen. Er ist zugleich Master of Laws im Medienrecht und aufgrund seiner besonderen praktischen Erfahrungen im Bereich gewerblicher Schutzrechte berechtigt, den Fachanwaltstitel „Gewerblicher Rechtsschutz“ zu führen.

Christian Gauer ist Rechtsanwalt und Justiziar bei der Mainova AG in Frankfurt. Dort betreut er insbesondere die Bereiche Erneuerbare Energien und Kraft-Wärme-Kopplung (inkl. Contracting), Vergaberecht und Beschaffungsprojekte sowie Baurecht. Ferner unterstützt er den Vertrieb bei der Planung und Entwicklung neuer Produkte.

Herr Gauer vertritt das Unternehmen beim BDEW im Fachausschuss Rechtsfragen EEG und KWKG. Darüber hinaus ist er Prüfer für Energierecht und -politik für Energiefachwirte bei der IHK Frankfurt und seit letztem Jahr Dozent bei Provadis in Frankfurt-Höchst.

Prof. Dr. Dirk Heckmann verbindet als Verfassungsrichter und Internetrechtsprofessor wie kein anderer in Deutschland Tradition und Moderne. Er sieht es als seine Berufung, neuartige Fragen zu Internet, Recht und Sicherheit in Geschichten, Bildern und multimedialen Inszenierungen zu beantworten und damit auch außerhalb der juristischen Fachwelt für Verständnis und Rechtssicherheit zu sorgen.

Dirk Heckmann studierte Rechtswissenschaften an der Universität Trier. Promotion 1991, Habilitation 1995 an der Universität Freiburg. Er ist seit 1996 Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Sicherheitsrecht und Internetrecht und seit 2006 stv. Leiter des Instituts für IT-Sicherheit und Sicherheitsrecht an der Universität Passau. Dort leitet er auch die Forschungsstelle für IT-Recht und Netzpolitik For..Net und engagiert sich als Sprecher im Graduiertenkolleg „Privatheit“, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen der Exzellenzinitiative gefördert wird.

2009 gründete der Carl-von-Rotteck-Preisträger das Center for IT-Compliance and Trust im Deutsche Telekom Institute for Connected Cities (TICC) an der Zeppelin Universität Friedrichshafen, das er bis Ende 2013 dort leitete.

Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte liegen im Schnittfeld von IT und Recht, insbesondere im Datenschutzrecht, IT-Sicherheitsrecht, Persönlichkeitsschutz und Cybermobbing und E-Health. 2017 erschien die 5. Auflage seines knapp 1.700 Seiten starken juris Praxiskommentars Internetrecht.

Immer wieder verlässt Dirk Heckmann den Elfenbeinturm universitärer Forschung, um die Praxis zu ergründen und zu inspirieren. Seit 2001 ist er regelmäßig gutachterlich tätig für den Deutschen Bundestag, verschiedene Landesparlamente sowie Ministerien auf Bundes- und Landesebene. 2003 wurde er zum nebenamtlichen Verfassungsrichter am Bayerischen Verfassungsgerichtshof gewählt, 2007 in den Expertenkreis des Nationalen IT-Gipfels der Bundesregierung berufen. Seit 2014 ist Heckmann Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik DGRI. Die DGRI, die 2016 ihr 40-jähriges Bestehen feierte, ist die renommierteste wissenschaftliche Vereinigung für Rechtsfragen der Digitalisierung in Deutschland.

2015 wurde der Internetrechtsexperte in die Hauptjury des Deutschen Computerspielpreises, 2016 in die Ethikkommission des Bundesverkehrsministeriums zum Autonomen und Vernetzten Fahren berufen.

Der 56-jährige Staatsrechtler, verheiratet und Vater zweier Digital Natives, betreibt einen eigenen Blog und eine E-Learning-Plattform; er ist auf Facebook mit mehreren Fanseiten aktiv und twittert regelmäßig unter @elawprof. Er leitete die IT-Kinderakademie (2006-2012) und hat ein eigenes Comedyformat „Der Richter und sein Hacker“.

Kai joined SAP in 2008 and heads the Global Contract Management team. In 2015, he assumed responsibility for Legal Information Management, aiming to support the digital transformation in legal. Kai’s team built SAP’s central contract layer (CMS), to manage all contracts (except HR) in a single application. Since 2016 his team develops the next generation called S4 HANA for legal content in co-innovation with SAP’s P&I team. Kai serves as Vice Chair EMEA on the IACCM Board of Directors. He recently released his book “LIQUID LEGAL” (Springer), which provides a platform for likeminded people in the legal ecosystem.

Dr. Arne Laudien ist Senior Legal Counsel und Syndikusrechtsanwalt bei der Google Germany GmbH und dort seit dem Jahr 2011 im Bereich Product and Commercial in der Rechtsabteilung tätig. Sein Fokus liegt dort auf der rechtlichen Betreuung von Google- Produkten für Unternehmenskunden im Bereich Cloud-Computing und Online-Werbung.

Vor seiner Tätigkeit für Google war Arne Laudien als Rechtsanwalt im Bereich IT- und Medienrecht bei der Kanzlei Taylor Wessing beschäftigt, wo er schwerpunktmäßig Mandanten bei IT-Outsourcing-Projekten beriet und Gerichtsverfahren rund um Haftungsfragen von Online-Plattformanbietern für Drittinhalte betreute. Sein Studium mit Spezialisierung im Bereich “Information und Kommunikation” und sein Referendariat absolvierte er jeweils in Hamburg. Arne Laudien hat zu einem verfassungsrechtlichen Thema promoviert, das sich mit der Frage der Zulässigkeit von präventiven staatlichen Maßnahmen gegen Online-Inhalte und und den Grenzen des Zensurverbots beschäftigt. Neben seinem Studium war Arne Laudien als Reporter und Nachrichtenredakteur für einen Hamburger Radiosender tätig.

Berufliche Vita

Studium der Rechtswissenschaften an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt/Main

Hauptamt

Von 1994 bis 2009 Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Gießen

Seit 2010 Leiter der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität der
Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt/M

Nebenamt

Seit vielen Jahren Dozent an der Verwaltungsfachhochschule der Polizei Hessen, der Deutschen Hochschule der Polizei und der Polizeischule des Bundeskriminalamts

Clemens Plassmann hat zahlreiche gewichtige Patentauseinandersetzungen vor den deutschen Instanzgerichten (Patentstreitkammern und Patentsenaten) geführt sowie in parallelen Nichtigkeits-und Einspruchsverfahren vor dem Bundespatentgericht, dem Bundesgerichtshof und dem Europäischen Patentamt mitgewirkt. Er hat umfangreiche Erfahrung bei der Koordinierung von internationalen Patentstreitigkeiten (auch Schiedsverfahren). Daneben ist Clemens Plassmann auch außerhalb von Streitverfahren beratend tätig, insbesondere im Arbeitnehmererfinderrecht, bei Transaktionen und im Lizenzvertragsrecht. In jüngster Zeit berät Clemens Plassmann verstärkt im Hinblick auf das künftige Europäische Patentsystem (Einheitliches Patentgericht; Europäisches Patent mit einheitlicher Schutzwirkung).

Prof. Dr. Michael Schlitt ist Partner im Frankfurter Büro von Hogan Lovells und leitet das Capital Markets Team in Deutschland. Er verfügt über umfassende Erfahrung bei internationalen Kapitalmarkttransaktionen, insbesondere Börsengängen, Kapitalerhöhungen, Platzierungen von Wandel-, Options-, Umtausch-, Hybridanleihen und der Begebung von High Yield Bonds sowie Block Trade-Transaktionen und öffentlichen Übernahmen.

Er berät Investmentbanken und international tätige Konzerne auf dem Gebiet des Kapitalmarktrechts sowie des Aktien-, Übernahme- und Umwandlungsrechts. Michael Schlitt ist Honorarprofessor an der Universität zu Köln und Verfasser zahlreicher Aufsätze und Buchbeiträge, Co-Autor und Co-Herausgeber verschiedener Kommentare und Handbücher zum Kapitalmarkt-, Aktien- und Übernahmerecht.  Alle relevanten unabhängigen Publikationen wie z.B. JUVE, Chambers Global, IFLR, Legal 500, Best Lawyers und Who’s Who Legal bezeichnen Michael Schlitt als einen der führenden Anwälte im Bereich Kapitalmarktrecht.

Joachim Schrey ist Partner bei NOERR LLP und berät nationale und internationale Mandanten aus verschiedensten Branchen, insbesondere bei IT- und Hochtechnologie-Projekten sowie in IT-Compliance-Fragen. Solche Projekte sind beispielsweise Systemintegrationsprojekte oder Outsourcing-Projekte im Bereich von IT-Infrastrukturen, die Auslagerung von weitgehend IT-gestützten Geschäftsprozessen oder Projekte zur Entwicklung, Lieferung und dem Betrieb von Systemen der Hochtechnologie. Im Bereich IT-Compliance berät Joachim Schrey Mandanten in daten- und geheimnisschutzrechtlichen Fragen sowie bei sonstigen, sich beim Einsatz von Informationstechnologie stellenden Themen. Joachim Schrey ist außerdem Honorarprofessor an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt am Main und Mitglied des Fachausschusses IT-Recht der Rechtsanwaltskammern Frankfurt am Main, Hamm und Thüringen.